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Pixelpark Underperformer


12.02.2001
Neue Aktien weekly

Gemäß den Analysten von "Neue Aktien weekly" schoss die Aktie des Internet-Dienstleisters Pixelpark (WKN 514350) nachdem sie zu 15 Euro im Oktober 1999 emittierte innerhalb nur weniger Monate auf ein Allzeithoch von 186 Euro.

Dies habe einer Rendite von 1.240% entsprochen. Nur knapp ein Jahr nach dem Gipfelsturm befinde sich Der Wert wieder auf dem Boden der Tatsachen und notiere knapp oberhalb der 20-Euro-Marke. Das Papier habe damals viele Freunde gehabt, was heute anderes aussehe. Zum Beispiel hätten ABN Amro und die Berenberg Bank die Aktie auf "Reduzieren" und HSBC sogar auf "Verkaufen" abgestuft.


Diese Herabstufungen seien die Reaktion auf die Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Rumpfgeschäftsjahr (1. Juli bis 31. Dezember 2000) gewesen. In diesem Zeitraum hätten die Erlöse 55 Mio. Euro betragen, was ein organisches Wachstum im Vergleich zum Vorjahr von 123% bedeute. Jedoch habe das vorläufige Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf minus 5,9 Mio. Euro belaufen. Das Unternehmen habe eigentlich den endgültigen Break-even im laufenden oder folgenden Quartal realisieren wollen.

Dass sich der Konzern zukünftig auf ein profitables Wachstum in den europäischen Kernmärkten fokussieren wolle und in diesem Zusammenhang auch die geplante Expansion in die Türkei auf Eis lege, impliziere ein vorläufiges Scheitern einer aggressiven Internationalisierungsstrategie. Somit hätten Anlaufverluste der Standorte in Spanien und Osteuropa wesentlich zu dem unerfreulichen Ergebnis beigetragen. Es komme hinzu, dass die Tochtergesellschaften in den USA, Frankreich und Großbritannien einen noch relativ bescheidenen Beitrag zum Gesamtumsatz leisten würden, so dass die Kosten für die Unterhaltung dieser Niederlassungen wohl so einfach nicht zu kaschieren gewesen seien.

Jedenfalls scheine der Break-even weit weg gerückt zu sein. Es gelte daher abzuwarten, inwiefern die Fokussierung auf die europäischen Kernmärkte und die Maßnahme zur Effizienzsteigerung, vor allem im Hinblick der Projektcontrollingsysteme, fruchten. Wegen der neuen Unternehmensstrategie sei die Equity Story von Pixelpark, als Global Player in allen viel versprechenden Märkten der Welt präsent zu sein, nicht mehr aktuell.

Die Analysten von "Neue Aktien weekly" würden die Aktie momentan als Underperformer sehen.




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